Darauf solltest du beim Roller mieten in Südostasien achten

Motorrad fahren ist etwas sehr schönes. Den Wind zu fühlen, führt zu einem gewissen Gefühl der Freiheit. Dies ändert sich natürlich auch nicht in Südostasien. Doch hier werden jegliche Roller plötzlich zur Gefahr schlechthin, wenn man schlecht vorbereitet ist.

Ohne Zweifel sind diese Gefährten auf zwei Räder die beste Option, um in vielen Ländern in Südostasien herumzukommen. An jeder Ecke werden Roller vermietet und um einen Führerschein kümmert sich hier niemand wirklich. Wir empfehlen dir zwar nicht ohne jegliche Erfahrungen auf einen Roller zu steigen, aber viele werden es weiterhin machen. Trotzdem solltest du nicht blind auf jeglichen Roller springen. Deswegen hier einige Tipps für dich, damit du dein Abenteuer auch so gut und sicher wie möglich überstehst. Ob mit oder ohne Erfahrung.

1. Pass abgeben oder nicht?

Wir würden in so einem Fall normalerweise immer nein sagen. Doch trotzdem kommt man ab und zu nicht darum herum. Definitiv solltest du dich vorher vielleicht kurz über den Ort schlaumachen, wo du gerade dein Motorrad mieten möchtest. Entsprechend weiss man dann auch, ob man den Pass problemlos abgeben kann. Sollte dies nicht möglich sein, dann entscheide nach Bauchgefühl. Wir mussten auf jeden Fall noch nie um unseren Pass bangen.

2. Wieviel kostet dies alles?

Dies ist immer sehr unterschiedlich. Abgerechnet wird meistens im 24-Stunden-Takt. Ein Automatikroller sollte pro Tag entsprechend zwischen 3 CHF bis maximal 8 CHF kosten. Grosse Motorräder können dann aber schon bis zu 50 Franken kosten.

3. Versicherung

Wenn eine Versicherung angeboten wird, dann auf jeden Fall eine abschliessen. Diese kosten meistens nicht viel mehr als 1-2 Franken und sichern euch entsprechend ab, falls ihr einen Unfall habt mit eurem Gefährt. Auch Diebstahl ist oft enthalten und in Südostasien werden gerne mal Motorräder gestohlen.

4. Ausrüstung

Empfehlenswert wäre hier natürlich eine Komplettausrüstung. Dies wirst du aber in Südostasien relativ selten finden. Helme dafür gibt es aber überall. Ohne Helm würden wir auch niemals jemandem empfehlen auf ein Motorrad zu steigen. Der Helm kann dir dein Leben retten, also zieh den auch an. Achte dabei aber, dass er gut sitzt.

5. Fotos machen und Bremsen testen

Bevor du mit dem Roller losfährst, solltest du Fotos von deinem neuen Gefährt machen und auch eine kleine Testrunde mit dem Gefährt fahren. Dabei auf komische Geräusche achten und die Bremsen kurz testen. Die Fotos sind dafür da, damit dir später keine Kratzer oder Beulen angedreht werden. Solltest du mit dem Gefährt nicht zufrieden sein, dann verlange ein neues. Es geht immer noch um dein Leben! Fahre also nicht mit Roller umher, die quasi keine Bremsen haben!

6. Backpacker-Tattoos

Auf Reisen wirst du oft auf sogenannte „Backpacker-Tattoos“ treffen. Hiermit sind Schürfwunden gemeint oder Verbrennungen aufgrund des Auspuffes. Fahre vorsichtig und überschätzte dich nicht. Steig nicht rechts von deinem Motorrad ab und du wirst solche Erinnerungen entsprechend nicht mit nach Hause nehmen.

7. Fahren im Regen oder bei sandigen Strassen?

Wer den Führerschein macht, wird dies zuhause lernen. Viele fahren in Südostasien aber ohne Führerschein. Dadurch passieren auch viele Unfälle bei genau diesen Szenarien. Überschätze dich nicht und fahr vorsichtig. Ein paar Sandkörner auf der Strasse werden nämlich zu einem Backpacker-Tattoo sorgen. Dies garantieren wir dir! Fahr vorausschauend und vorsichtig. Bei Sand wird nicht gebremst, und wenn es doch sein muss, dann langsam und mit dem Hinterreifen.

8. Asiatischer Verkehr

Der asiatische Verkehr ist definitiv anders als bei uns. Doch mit etwas Übung gewöhnt man sich schnell daran. Wir würden dir nicht empfehlen, direkt in Hanoi oder Bangkok anzufangen. Suche dir eher einen gemütlicheren Ort aus und dann nichts wie los.

 

Also dann. Nun hast du einige Tipps bekommen und kannst dich aufs Abenteuer stürzen. Wichtigster Punkt ist eigentlich, nie sich selber zu überschätzen. Ihr müsst niemandem etwas beweisen und am Ende geht es um eure Sicherheit. Mit diesen Worten, viel Spass 🙂

 

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