Quad fahren, Sanddünen und krank werden – Tagebuch #8

Hallo unsere fleissigen Leser! Weiter geht’s mit Tagebucheintrag #8!

Unser nächster Zwischenhalt nach Saigon war das kleine Strandörtchen Mui Ne. Nachdem wir endlich den Hügel wo unser Hostel stand erklommen hatten, wurde uns schnell klar, wieso dies «Mui Ne Hills» hiess: Oben auf dem Hügel war die Aussicht einfach wunderschön. Das von uns ausgewählte Hostel machte auch einen guten Eindruck. Beim Check In wurde uns dann aber gesagt, dass das Zimmer noch nicht bereit sei.  Normalerweise sind wir immer in Dorms untergekommen, aber wir fühlten uns mal nach einem Doppelzimmer. Also erstmals ins Restaurant etwas essen und warten bis wir unsere Betten beziehen können.

hostelblick

Plötzlich kam der Hostelbesitzer und lächelte uns breit an: Wir seien die glücklichen Besucher, die soeben ein Upgrade in die Suite mit Balkon und Meerblick hätten. Natürlich zum selben Preis wie das gebuchte Billig-Doppelzimmer. Für 7 Franken pro Person eine Suite? Echt nicht schlecht! Und so genossen wir auch mal die Zweisamkeit und relaxten am Pool und machten einfach mal nichts! Gegen Abend mieteten wir uns mal wieder einen Roller und sahen uns das Einzige an, was Mui Ne als Attraktion zu bieten hat: Sanddünen! Nach etwa einer Stunde fahrt kamen wir gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang zu den weissen Sanddünen, die praktisch menschenleer waren. Wir gönnten uns den Spass für ein überteuertes Quad und fuhren die Dünen rauf und runter im Sonnenuntergang. Dies hatte echt was spezielles und wir würden die Dünen jedem empfehlen. Danach fuhren wir in der Dunkelheit nach Hause.

muine

Am nächsten Morgen hörten wir vor Entspanntheit den Wecker nicht mal. Ich fühlte mich schon seit dem Vorabend etwas angeschlagen, da wir in Saigon genau unter der Klimaanlage gelegen hatten. So ging es nachmittags zu den etwas näher gelegenen roten Sanddünen, die im Internet eindeutig röter aussehen und vor allem weniger dreckig! Da diese im Vergleich zu den Weissen echt nichts Spezielles waren, ging es bald schon wieder zurück zu unserem Pool und gemütlichen Balkon. Kurz bevor wir dann ins Bett gingen, begann auch mein Hals zu schmerzen. Also ab ins Bett und erstmals schlafen.

sanddunesmuine

Zwei Stunden später wachte Céline unerwartet auf und fühlte sich nur noch beschissen. Der Fieberthermometer blinkte rot und piepste wie wild. 38.4°C, naja, ihr ging es auch schon besser… Da ich immer aufwachte und nicht gut schlief, war es eine relativ kurze Nacht. Dafür war aber die Busfahrt am nächsten Tag nach Da Lat extrem lang. Und mit Fieber in einen Wackelbus einsteigen ist auch nicht mein Höhepunkt von der Reise, da ich jetzt auch auf die 38°C zuging. Das kann ja heiter werden! Wir wollen nicht zu viel verraten, mehr gibt es im Blog #9

Mui Ne war alles in allem ganz ok. Es ist schön für eine Nacht bzw. maximal zwei Nächte. Aber viel länger würden wir nun auch nicht empfehlen dort zu bleiben. Wer aber sowieso durch Vietnam reist, sollte sich Mui Ne nicht entgehen lassen.

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