Here we are! – Tagebuch #1

Hallo liebe Leute!
Nach unseren insgesamt 12 Stunden Flugzeit mit nur ca. 30 Minuten Schlaf (müssen betrunkene Engländer so laut sein?!) kamen wir am Donnerstag um 7.30 in Bangkok an. Wir wussten ja, dass es heiss wird. Aber dass man später in einem Raum fast erfriert, in dem 26°C sind, hätte ich jetzt auch nicht gedacht!

Den Anreisetag verbrachten wir hauptsächlich mit Wasser trinken, spazieren, Mücken erschlagen und dem Versuch, nicht einzuschlafen. So konnten wir auch den Jetlag gut verhindern und waren am nächsten Tag bereit für Sightseeing (leider mit Mückenbissen).

„Only for women“

Ich habe viel dabei gelernt, z. B. dass Chinesen laut und unhöflich sind und drängeln, und dass Männer keine Sarongtücher als «lange Hosen» benutzen dürfen (Bruno musste sich echt Hosen mieten, um in den Tempel zu dürfen). Ausserdem sind die total netten Tuk-Tuk-Fahrer nicht so nett, wie sie scheinen. Den Satz «Grand Palace is closed today» oder «Grand Palace is Thai only» hörten wir unzählige Male, was eigentlich nur ein Vorwand ist, um dich in einen Laden oder auf eine Tuk-Tuk Tour zu locken. Und wenn abends das letzte Touristenboot weg ist und man noch unbedingt Heim muss, kostet eine Fahrt mit einem Privatboot halt statt 14 Baht auch gerne mal 60 Baht pro Person.

Wir hatten keinen eigentlichen «Kulturschock», wie uns viele vorwarnten. Klar, es ist anders, aber Bangkok ist halt auch nur eine Grossstadt. Eine Stinkende, nur mal so nebenbei…

Neben Sightseeing haben auch gut gegessen und sind viel Boot-Taxi gefahren und haben mit Leuten aus allen Ländern die Abende verbracht. Da in Thailand stets warm ist und man sehr viel (ca. 3-4 Liter) Wasser trinken muss, bleibt der Hunger meist aus. Man isst, weil man weiss, dass man mal wieder etwas zu sich nehmen muss. So richtig Hunger hat man aber praktisch nie, was aber zum Teil auch am Geruch auf den Strassen liegt.

Auch Märkte und Einkaufszentren haben wir besucht. Mit Europa kann man es echt nicht vergleichen. Ein geordnetes Chaos beschreibt es am Besten 🙂
Nach 5 Tagen kann ich ein gutes Fazit ziehen: Thailand ist eine Sauna mit vielen Mücken. Und der Laden «7-eleven» ist der Himmel auf Erden.

Momentan befinden wir uns in der Tempelstadt Ayutthaya. Morgen geht’s mit dem Zug ab nach Lopburi, der Affenstadt. Abends fahren wir mit dem Nachtzug nach Chiang Mai und verbringen dort das thailändische Neujahr namens «Songkran» und begrüssen euch dann alle im buddhistischen Jahr 2560. Für alle, die noch nie von Songkran gehört haben: 3 oder 4 Tage (je nach Ort) voller Wasserschlachten mit Wasserpistolen, Kübeln und sogar Elefanten! Das wird ein Spass!

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One comment

  1. Bangkok hört sich nicht so wirklich entspannt an. Aber eure Reise hat ja erst begonnen. Man muss ja nicht gleich das Beste am Anfang haben. Also macht’s gut. Viel Spass in Chiang Mai.

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